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Zu Besuch in Wels: Das GEMEINSAM.SICHER-Team auf der Kommunalmesse

Unter dem Zelt von GEMEINSAM.SICHER in Österreich auf der Kommunalmesse Wels vertraten am 29. und 30. Juni das Team des Bundeskriminalamtes den Kerngedanken der Initiative – Reden, Hinsehen und Handeln.


 

© BMI / Jürgen Makowecz

Was GEMEINSAM.SICHER in Österreich ausmacht, liegt auf der Hand. Wie die Initiative ihre Vorhaben umsetzt, kann jedoch nicht in einem Satz erzählt werden. Daher nahm GEMEINSAM.SICHER in Österreich als Teil der BMI-Schau an der Kommunalmesse in Wels am 29. und 30 Juni teil. Eine besondere Freude und Wertschätzung war der Besuch des Promotionszelts durch den Herrn Bundesminister für Inneres, Gerhard Karner. Doch die Teilnahme an der Kommunalmesse ist nur eine Komponente des Leitgedankens der Initiative, nämlich die Verwirklichung eines gemeinsamen Miteinanders. Mit Hilfe regionaler Polizistinnen und Polizisten gelangen erfolgreiche Gespräche und Beratungen mit einer großen Anzahl von begeisterten Gemeindevertreterinnen und Gemeindevertretern. Denn Städte und Gemeinden zählen zu den wesentlichen Sicherheitspartnern von GEMEINSAM.SICHER in Österreich.

 

© BK / Bettina Fröhlich

 

© BK / Bettina Fröhlich


GEMEINSAM.SICHER in Österreich on Tour in Wien und Niederösterreich

GEMEINSAM.SICHER in Österreich war am Wiener Donauinselfest und bei den Bezirksfesten zu 100 Jahre Niederösterreich vom 24. bis 26. Juni eindrucksvoll vertreten.


 

© LPD Wien

Mit viel Engagement gingen die Beamtinnen und Beamten von GEMEINSAM.SICHER in Österreich in das ereignisreiche Wochenende in Wien und Niederösterreich. Am Donauinselfest, das von rund 2,5 Millionen Menschen besucht wurde, fand der Stand von GEMEINSAM.SICHER großen Anklang. Ebenso beliebt waren die GEMEINSAM.SICHER Teams auf den Bezirksfesten zu den 100 Jahr Feierlichkeiten von Niederösterreich. Bei den Veranstaltungen konnte den Besucherinnen und Besuchern diese Form der modernen Polizeiarbeit vorgestellt werden. So gelangen gute Gespräche zu aktuellen Sicherheitsthemen oder auch zum gegenseitigen Kennenlernen.

Rückblickend bleibt zu sagen - ein Wochenende voll von wirklich gelungenen Veranstaltungen in Wien und Niederösterreich getragen von GEMEINSAM.SICHER in Österreich und zahlreichen interessierten Bürgerinnen und Bürgern.

 

© LPD Wien

 

© BK/GEMEINSAM.SICHER

 

© BK/GEMEINSAM.SICHER


GEMEINSAM.SICHER mit der Israelitischen Religionsgesellschaft

Am Bildungscampus der Israelitischen Kultusgemeinde Wien wurde am 15. Juni 2022 die Kooperationsvereinbarung „GEMEINSAM.SICHER mit der Israelitischen Religionsgesellschaft“ unterzeichnet. Die Vereinbarung dient als Schnittstelle zwischen der Israelitischen Community und der Polizei.


 

© BMI / Karl Schober

Im Zuge der Besichtigung des Campus, der unter anderem eine Volksschule, einen Kindergarten und ein Pflegeheim umfasst, kam es zu einem informativen Austausch zwischen Bundesminister Gerhard Karner und Präsident Oskar Deutsch, bei dem relevante Sicherheitsfragen erörtert wurden.

Österreich legt schon seit mehreren Jahren ein hohes Augenmerk auf Projekte und Maßnahmen zur Antisemitismusprävention und achtet dabei besonders auf ein wertschätzendes „Miteinander“.

„GEMEINSAM.SICHER in Österreich“ wird dazu beitragen, dass Mitglieder der Israelitischen Kultusgemeinden zeitnah Information und Beratung erhalten und die Möglichkeit bekommen, sich mit der Polizei über für sie relevante Vorkommnisse auszutauschen. Gemeinsame Aktivitäten und regelmäßige Vernetzungstreffen sollen etwaige Hemmschwellen im Umgang mit der Polizei abbauen und dabei helfen, Vertrauen aufzubauen. Dem Dialog auf Augenhöhe kommt dabei besondere Bedeutung zu.

Durch diese enge Vernetzung sollen rasch Lösungen zum Wohle Betroffener gefunden werden, wodurch ein wesentlicher Beitrag dazu geleistet wird, das Sicherheitsgefühl von Jüdinnen und Juden in Österreich zu erhöhen.

 

© BMI / Karl Schober


GEMEINSAM.SICHER auf Österreichs Straßen

Am 25.05.2022 unterzeichneten Innenminister Gerhard Karner und die Vorstandsdirektoren der ASFINAG Dr. Josef Fiala sowie Mag. Hartwig Hufnagl die Kooperation „GEMEINSAM.SICHER mit der ASFINAG“. Die Kooperation verstärkt die Zusammenarbeit im Bereich der sicheren und rechtskonformen Mobilität.


 

© BMI / Karl Schober

Im Zuge der gemeinsamen Pressekonferenz betonten Bundesminister Mag. Gerhard Karner und die Vorstandsdirektoren der ASFINAG, Dr. Josef Fiala sowie Mag. Hartwig Hufnagl, den Stellenwert der Verkehrssicherheit in Österreich.

Mobilität ist ein wichtiger Faktor in unserer Gesellschaft. Mehr als sieben Millionen zugelassene Kraftfahrzeuge in Österreich und ein hohes Transitaufkommen erfordern zur Gewährleistung des Verkehrsflusses und zum Schutz der Umwelt einen klaren gesetzlichen Rahmen.

Verkehrssicherheit ist ein gesamtgesellschaftliches Ziel in Österreich, deren Aufrechterhaltung zu den wesentlichen Grundaufgaben der Verkehrspolizei zählt.

Durch die Initiative „GEMEINSAM.SICHER in Österreich“ soll die bereits enge Zusammenarbeit zwischen Polizei und ASFINAG weiter gestärkt und ein kollektives Sicherheitsnetzwerk geschaffen werden, von dem sowohl die ASFINAG als auch das Bundesministerium für Inneres innerhalb der gemeinsamen Sicherheitspartnerschaft profitieren können.

 

© BMI / Karl Schober

 

© BMI / Karl Schober


Sicherheitsgipfel 2022 im Bundeskriminalamt

Im Fokus: Cybercrime, Betrug im eCommerce, Blackout-Prävention


 

© Katharina Schiffl

Im Zuge der Kooperation „GEMEINSAM.SICHER beim Einkaufen“ luden das Bundeskriminalamt und der Handelsverband am 24.05.2022 zum „Sicherheitsgipfel 2022“ in das Bundeskriminalamt ein.

Cybercrime wächst zusehends, die Zahl der Delikte ist 2021 um etwa 26 Prozent gestiegen. Zwei Drittel der heimischen Händler wurden bereits Opfer von Online-Betrug, umso mehr Bedeutung gewinnt die Zusammenarbeit der Polizei mit dem Handel im Rahmen von „GEMEINSAM.SICHER im Onlinehandel“.

Aber wie kann unsere Cyberresilienz gestärkt werden?

Zahlreiche österreichische Sicherheitsexpert*innen diskutierten mit rund 100 Gästen über diese Problematik und tauschten sich über die Themenschwerpunkte Betrug im eCommerce und Blackout-Prävention aus.

"Das große Interesse am Sicherheitsgipfel zeigt, wie wichtig das Thema Cyberkriminalität in den letzten Jahren geworden ist. Die Digitalisierung öffnet uns zwar viele Türen, doch leider mit einem bitteren Beigeschmack. Egal ob Schadsoftware, Datendiebstahl oder digitale Erpressung, die Möglichkeiten von Cyber-Kriminellen nehmen gerade in diesem Bereich rasant zu. Umso wichtiger ist der laufende Austausch mit dem Handel und die langjährige Zusammenarbeit mit dem Handelsverband. Daher unterstützen wir auch zukünftig Events dieser Art", bestätigte Manuel Scherscher, Vizedirektor des Bundeskriminalamts und Leiter der Initiative „GEMEINSAM.SICHER in Österreich“ in seinem Eingangsstatement.

 

© Katharina Schiffl

 

© Katharina Schiffl


Kriminalprävention mit der Zielgruppe Jugendliche

Neu ausgebildete „UNDER18“ Präventionsbedienstete


 

© Bundeskriminalamt / Jevsnika

Der stellvertretende Direktor des Bundeskriminalamtes, Mag. Manuel Scherscher besuchte am 31.05.2022 die künftigen UNDER18 Präventionsbediensteten im Schlosshotel Mondsee. Er bedankte sich bei den Vortragenden sowie den zahlreichen neuen Präventionsbediensteten für ihr Engagement.

Diese speziell geschulten Bediensteten informieren Kinder und Jugendliche ab dem Alter von 13 Jahren zu den Themenblöcken Rechtsbewusstsein sowie Suchtdelikts- und Gewaltprävention. Präventionsarbeit in den Schulen stellt eine essentielle Säule in der Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen dar, deswegen genießt das UNDER18 Präventionsprogramm einen sehr hohen Stellenwert im Innenressort. Das UNDER18 Präventionsprogramm wurde federführende im Bundeskriminalamt unter Mitwirkung des Bildungsministeriums erschaffen und wird laufend weiterentwickelt. Das Gesamtkonzept unterteilt sich in die Programme „All Right – Alles was Recht ist!“, „Click & Check“ und Look@your.Life.

Weitere Informationen der Jugendprogramme


GEMEINSAM.SICHER in den besten Jahren

Am 30.05.2022 wurde im Zuge der Videokonferenz „GEMEINSAM.SICHER in den besten Jahren“ die Zusammenarbeit zwischen der WKO Bankensektor, dem Seniorenrat und der Polizei in den Fokus gestellt.


 

© BMI / A. Tuma

Im Bundesministerium für Inneres kamen namhafte Vertreterinnen und Vertreter der Banken sowie Interessensvertreter*innen der Seniorinnen und Senioren zusammen, um sich mit Fachexpertinnen und Fachexperten des Bundeskriminalamtes und des Landeskriminalamtes Niederösterreich an einem Runden Tisch über die derzeit gängigen Betrugsformen „Enkel-Trick“, „Neffen-Trick“ sowie „Falscher Polizist“ auszutauschen.

Derzeit werden bundesweit zahlreiche Fälle von betrügerischen Anrufen gemeldet, bei denen sich die Täter am Telefon als entfernte Angehörige oder Polizistinnen und Polizisten ausgeben und mittels frei erfundener Sachverhalte ihre Opfer manipulieren, um teils hohe Geldsummen herauszulocken. Die Tätergruppen konzentrieren sich dabei gezielt auf ältere Personen.

 

© BMI / A. Tuma

Durch einen präventiven dualen Ansatz sollen einerseits über die Ebene der Polizeiinspektionen relevante Informationen mittels Sicherheitsbeauftragten, Sicherheitskoordinatoren und Sicherheitskoordinatorinnen an die Bevölkerung gebracht, als auch über die WKO innerhalb der Banken eine Sensibilisierung von Bankenmitarbeiterinnen und Bankenmitarbeitern erzielt werden.

Zwischen dem Bankensektor, dem Seniorenrat und der Polizei besteht bereits seit einigen Jahren eine partnerschaftliche Zusammenarbeit.

„GEMEINSAM.SICHER in Österreich“ wird dazu beitragen, diese Kooperation erneut zu bestärken und noch weiter zu intensivieren. Durch frühzeitiges Erkennen von Betrugsversuchen können sich Ermittlungsansätze für die Polizei ergeben, die ein Ausforschen der Täter möglich machen.

Denn jede verhinderte Straftat kann als Erfolg über die Kriminalität verbucht werden!

 

© BMI / A. Tuma

 

© BMI / A. Tuma


GEMEINSAM.SICHER mit der Jägerschaft

Im Bezirk Lilienfeld gelang unter Federführung des Bezirkspolizeikommandos und der Polizeiinspektion Lilienfeld in enger Zusammenarbeit mit der Bezirkshauptmannschaft das ausgezeichnete Projekt „GEMEINSAM.SICHER mit der Jägerschaft“. Nun fand ein neuerliches Abstimmungsgespräch mit Vertretern der Jägerschaft, der Bezirkshauptmannschaft und Polizisten statt.


 

© NÖN

Der Einladung des Bezirkspolizeikommandanten und Sicherheitskoordinators, Major Michael Hochgerner, zum Projektthema „GEMEINSAM.SICHER mit der Jägerschaft“ waren hochkarätige Vertreter aus der Jägerschaft, aus der Polizei und Bezirkshauptmannschaft Lilienfeld gerne gefolgt.

Obwohl das Projekt bereits seit dem Jahr 2015 läuft, gelang es in weiterer Folge unter dem Schirm von GEMEINSAM.SICHER in Österreich, die Jägerschaft im Bezirk Lilienfeld und die örtlich zuständigen Polizistinnen und Polizisten eng zu vernetzen. So konnte die Zusammenarbeit bei Verkehrsunfällen mit Wild, die von der Verständigung der Jägerinnen und Jäger bis zur beiderseitigen Rechtssicherheit im Umgang mit erheblich verletzten oder getöteten Tieren reicht, beachtlich verbessert und auf ein professionelles Niveau gehoben werden.

In dem nun statt gefundenen Abstimmungsgespräch zeigte sich, dass GEMEINSAM.SICHER mit der Jägerschaft ein hohes Maß an gegenseitigem Verständnis erreicht hat und das Projekt in seinem siebten Jahr des Bestehens ein wertvoller Bestandteil von GEMEINSAM.SICHER in Österreich geworden ist.

Ein besonderer Dank für das außergewöhnliche Engagement über die Jahre hinweg gilt Major Michael Hochgerner und AbtInsp Josef Eigelsreiter.


25 Jahre Gewaltschutz: Häusliche Gewalt als gesamtgesellschaftliches Problemfeld bekämpfen

Am 29. April 2022 fand ein Symposium zum Thema "25 Jahre Gewaltschutz" in Wien statt. Ausgerichtet wurde das Symposium von Innen- Justiz- und Frauenministerium.


 

© BMI / Gerd Pachauer

Vor 25 Jahren wurde in dem als „Gewaltschutzgesetz“ bekannten Katalog an gesetzlichen Maßnahmen der Grundstein für die moderne Präventionsarbeit gegen Gewalt in der Privatsphäre gelegt. Mit diesem Bundesgesetz zum Schutz vor häuslicher Gewalt war Österreich Vorreiter in Europa. Es schützt alle Personen, die im familiären Bereich von Gewalt getroffen sind, unabhängig von Alter, Geschlecht, Familienstand und Beziehung zur gefährdenden Person.

Häusliche Gewalt ist ein komplexes soziales Problem, in dem viele Player miteinander eng kooperieren: Exekutive, Gerichte, Kinder- und Jugendhilfe sowie Gewaltschutzzentren und andere Nicht-Regierungsorganisationen. „Um gegen Gewalt im privaten Bereich konsequent vorgehen zu können, braucht es eine enge Vernetzung zwischen Polizei und den Gewaltschutzeinrichtungen. Diese Zusammenarbeit ist ein international anerkanntes Vorzeigemodell. Ziel ist, den Opfern umfassenden und nachhaltigen Schutz zu ermöglichen“, so Innenminister Gerhard Karner.

Laufende Erneuerung

Neben der Zusammenarbeit dieser Stellen ist auch eine ständige Evaluierung und Modernisierung des Gewaltschutzes wichtig. Aus diesem Grunde erfuhr der Schutz vor Gewalt in der Privatsphäre im Herbst 2021 seine jüngste Modernisierung: Mit knapp 25 Millionen Euro wurde hier größte Gewaltschutzpaket seit jeher geschnürt.

Ein zentraler inhaltlicher Punkt war die institutionalisierte, opferschutzorientierte TäterInnen-Arbeit, als besondere Maßnahme zur Vorbeugung künftiger Gewalttaten. So müssen Gefährder und Gefährderinnen, gegen die ein Betretungs- und Annäherungsverbot ausgesprochen worden war, an einer mindestens sechsstündigen Gewaltpräventionsberatung in einer Beratungsstelle für Gewaltprävention teilnehmen. Die Kosten von voraussichtlich neun Millionen Euro pro Jahr übernimmt das Bundesministerium für Inneres.

Außerdem wurde ein automatisches Waffenverbot für GefährderInnen bei Aussprache eines derartigen Betretungsverbotes eingeführt. Ein besonders effizientes und wichtiges Werkzeug beim Gewaltschutz sind die Fallkonferenzen zum vorbeugender Schutz von gefährdeten Personen. Es handelt sich hierbei um koordinierte Konferenzen mit Behörden und Einrichtungen, die öffentliche Aufgaben vollziehen, wo besondere Einzelfälle (z.B. „High Risk“) analysiert werden.

Ein weiteres Werkzeug für Opfer von häuslicher Gewalt ist der neu implementierte „Stille Notruf“. Diese als Handy-App entwickelte Lösung ist eines von vielen Mitteln, das potenzielle oder tatsächliche Opfer von Gewalt in der Privatsphäre schützen kann.

Breite Unterstützung bei zuständigen Stellen

„Österreich hat mit dem Gewaltschutzgesetz international eine Vorreiterrolle im Gewaltschutz eingenommen. Heute wird so viel Geld wie noch nie in den Gewaltschutz investiert, alleine heuer fließt mehr als die Hälfte des Rekord-Frauenbudgets von 18,4 Millionen Euro in den Gewaltschutz. Trotzdem hört unsere Arbeit im Gewaltschutz nie auf, denn jeder Fall von Gewalt an Frauen und Mädchen ist einer zu viel. Jede Frau und jedes Kind soll ein Leben frei von Gewalt leben können. Daher werde ich auch in Zukunft mit allen Akteurinnen und Akteuren geeint gegen Gewalt an Frauen in Österreich vorgehen“, so Frauenministerin Susanne Raab.

Justizministerin Alma Zadić: „Mit der Einführung des Gewaltschutzgesetzes vor 25 Jahren fand ein gesellschaftlicher Wandel statt. Zuvor waren Gewalttaten im familiären Umfeld individuelle Probleme der Frau – nicht der Täter war das Problem. Dass das heute nicht mehr vorstellbar ist, ist eine frauenpolitische Errungenschaft. Es gibt aber noch immer viel zu tun. Die zahlreichen Frauenmorde der vergangenen Jahre sind ein Auftrag an uns alle, weitere gesamtgesellschaftliche Veränderungen in Gang zu setzen, damit das Leben von Frauen und Mädchen in Österreich sicherer wird.“

Jüngste Zahlen und Daten zum Gewaltschutz

Zwischen 1997 und 2022 wurden seitens der Sicherheitsexekutive insgesamt ca. 161.650 Betretungs- und Annäherungsverbote nach den Bestimmungen des Sicherheitspolizeigesetzes ausgesprochen. Von 2020 bis dato werden ca. 28.750 derartige Maßnahmen gezählt, davon ca. 3.700 Personen allein 2022 (Zählweise seit 2020 anders, deshalb nicht mit Vorjahren vergleichbar und gesondert angeführt). Mehr als 90% der weggewiesenen Personen waren und sind männlich.

Seit Mitte der 2000er Jahre ist eine tendenzielle Steigerung in den Statistiken zu erkennen. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die Maßnahme „Betretungsverbot“ an Akzeptanz dazugewonnen hatte. Der Rückschluss, dass es aufgrund der steigenden Zahlen auch ein „mehr an Gewalt“ gäbe, ist kriminalpolizeilich nicht valide. Es ist eher davon auszugehen, dass sich durch die zunehmende Akzeptanz das Dunkelfeld der nicht gemeldeten Vorfälle stetig verringert hatte.

Seit November 2021 wurden bundesweit rund 4.000 GefährderInnen in den Beratungsstellen für Gewaltprävention beraten bzw. zu dem mehrstündigen Training verpflichtet.

Maßnahmen innerhalb der Polizei

„Gewaltschutz gehört zu den zentralen Aufgaben der Polizei in Österreich. Seit 25 Jahren wird die Aus- und Fortbildung in diesem Bereich ständig weiterentwickelt und durch die enge Vernetzung mit den Gewaltschutzzentren professionalisiert“, sagt Gerhard Karner.

Seitens des Innenministeriums werden alle Maßnahmen, Prozesse und Ausbildungen im diesem komplexen Bereich der häuslichen Gewalt laufend evaluiert, modernisiert und verbessert. Federführend ist hierbei das Bundeskriminalamt.

Eine zentrale Maßnahme der vergangenen Jahre war und ist hierbei die Ausbildung von speziell ausgebildeten Präventionsbeamtinnen und -beamten, deren Zahl von 500 auch 800 erhöht wurde. Diese Polizistinnen und Polizisten haben eine Sonderausbildung und stehen bundesweit flächendeckend für den Phänomenbereich des Gewaltschutzes intern und extern als ExpertInnen zur Verfügung. Das Ziel ist es, in jeder Polizeiinspektion einen der eine dieser Profis stellen zu können.

Eine weitere wichtige Maßnahme ist die Schulung und Fortbildung des bestehenden Polizei-Corps im thematisch komplexen Feld des Gewaltschutzes. Diese Ausbildungen erfolgen in der Regel gemeinsam mit den Gewaltschutzzentren und der Interventionsstelle Wien.

Nicht zuletzt erwähnenswert ist die Vorreiterrolle der LPD Wien bei der Implementierung des s.g. „GiP-Supports“ (Gewalt in der Privatsphäre). Es handelt sich hierbei um eine Hotline, bei der speziell geschulte und erfahrene Bedienstete die Ersteinschreiter bei einem einschlägigen Einsatz unterstützen, bspw. durch Gefährdungseinschätzungen (ODARA-Prognoseinstrument) oder Hilfe bei juristisch komplexen Amtshandlungen.

Ausblick

„Es braucht einen Schulterschluss der gesamten Gesellschaft. Sie muss Frauen, die Opfer von Gewalt werden, noch mehr ermutigen, die Gewaltspirale zu durchbrechen und die Polizei zu rufen. Unser gemeinsames Ziel ist, Zivilcourage zu fördern, wenn Menschen Gewalt in Beziehungen erkennen oder wahrnehmen. Eine sensibilisierte Zivilgesellschaft ist der beste Garant für die Reduzierung von Gewalthandlungen“, so Gerhard Karner.

Die Arbeit mit Opfern und gegen das Phänomen der häuslichen Gewalt ist in allen modernen Gesellschaften eine Herausforderung. Wie auch in anderen Ländern wurde auch in Österreich seit Längerem festgestellt, dass eine allein sicherheits- oder kriminalpolizeiliche Herangehensweise ein derart komplexes kriminalsoziologisches Problem nicht lösen kann, weshalb mittlerweile seit vielen Jahren eine enge Kooperation zwischen verschiedenen staatlichen und nicht-staatlichen Organisationen besteht.

Neben den oben angeführten internen polizeilichen Anpassungen und Modernisierungen gibt es auch gesellschaftlich gesehen Verbesserungspotenzial. Dies betrifft etwa die Stärkung der Zivilcourage (Erstatten von Anzeigen bei der Polizei bei verdächtigen Wahrnehmungen, bspw. in der Nachbarschaft), den weiteren Abbau von vorurteilsbehafteten Stigmata gegenüber Opfern von häuslicher Gewalt, aber auch den weiteren Ausbau der Akzeptanz und der Kenntnis der Gewaltschutzmaßnahmen, vor allem bei besonders gefährdeten Opfergruppen.


GEMEINSAM.SICHER mit der REWE International AG

Am 19.04.2022 wurde zwischen dem Bundesministerium für Inneres und REWE die Kooperationsvereinbarung „GEMEINSAM.SICHER mit der REWE International AG“ unterzeichnet.


 

© BMI / Jürgen Markovecz

Die neue Kooperation "GEMEINSAM.SICHER mit der REWE International AG" umfasst die Zusammenarbeit betreffend kriminalpräventive Maßnahmen mit den Schwerpunkten Cyberkriminalität, Ladendiebstahl/Bandenkriminalität, Physical ATM Attacks (Bankomat-Einbruch) und Telefonbetrug.

Bei der Vertragsunterzeichnung vor Ort waren der Bundesminister für Inneres, Gerhard Karner sowie REWE-Vorstand Ressort Immobilien, Herr Robert Nagele.

Anschließend wurden bei einem Rundgang durch die Lager, Arbeitsabläufe erklärt und Fragen rund um die Lagerlogistik beantwortet.

Zur REWE-Group gehören BILLA, BILLA PLUS, PENNY, ADEG und BIPA. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Lebensmittelhandel sehen sich in ihrem Arbeitsalltag fallweise mit herausfordernden Situationen wie aggressivem Kundenverhalten oder Überfällen konfrontiert. Gemeinsame Maßnahmen im Zuge dieser Zusammenarbeit sollen dazu beitragen, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der REWE-Group aufzuzeigen, wie sie schwierige Situationen bewältigen können.

 

© BMI / Jürgen Markovecz

Präventionsbedienstete sollen zukünftig, in Zusammenarbeit mit den Sicherheitsbeauftragten, Sicherheitskoordinatorinnen und Sicherheitskoordinatoren, präventive Inhalte für die REWE-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter näherbringen.

Durch geeignete Ansprechstellen auf beiden Seiten werden die Reaktionswege verkürzt und Informationen über aktuelle Bedrohungen schneller zu den Handelsunternehmen gebracht.

Die Kooperation „GEMEINSAM.SICHER mit der REWE International AG“ bildet eine wesentliche Maßnahme, um das Gefahrenbewusstsein im Handel zu stärken und die Umsetzung präventiver Maßnahmen in den Unternehmen zu verbessern.

„GEMEINSAM.SICHER in Österreich“ wird zukünftig eine enge Schnittstelle zwischen der REWE Group und der Polizei bilden.


Cybercrime: Bundeskriminalamt und Handelsverband stärken Zusammenarbeit im Rahmen der Prävention

Ein Fünftel der Befragten haben Erfahrungen mit Fake-Webshops - BMI und Handelsverband präsentieren Studienergebnisse im Rahmen von "GEMEINSAM.SICHER im Onlinehandel


 

© BMI

Die Digitalisierung öffnet uns weltweit viele Türen, doch leider mit einem bitteren Beigeschmack. Denn egal; ob es sich um Schadsoftware, Datendiebstahl oder digitale Erpressung handelt, die Möglichkeiten von Cyber-Kriminellen nehmen gerade in diesem Bereich rasant zu – auch im Onlinehandel. eCommerce boomt, im Corona-Jahr 2021 ist die Branche in Österreich um 20 Prozent gewachsen. Mit steigendem Umsatz wächst aber auch das Risiko für Betrug, so die zentrale Erkenntnis der SICHERHEITSSTUDIE 2021, die vom Handelsverband in Kooperation mit dem Innenministerium und dem Bundeskriminalamt durchgeführt wurde.

"2021 sind Cybercrime-Delikte im Vergleich zu 2020 um 28,6 Prozent angestiegen. Ein Grund dafür ist die COVID-19-Pandemie, die Auswirkungen auf unterschiedlichste Bereiche unseres Zusammenlebens hat. Auffallend ist, dass sich Kriminalität von traditionellen Formen hin zu neuen Phänomenen wendet", sagt Innenminister Gerhard Karner.

62 Prozent der Handelsbetriebe Opfer von Betrug im Netz, 24 Prozent bereits mehrmals

"Das pandemiebedingte Wachstum an Webshops und Onlinebestellungen führte zu häufigeren Delikten, neuen Betrugsmaschen und deutlich höheren Schäden. Handlungsbedarf ist gegeben. 2021 waren fast zwei Drittel der heimischen Händler Opfer von Betrug im Netz, ein Viertel schon mehrmals. Damit steht Internetbetrug weit oben auf der Liste potenzieller Bedrohungen für den Handel. Die Schäden nehmen zu und gehen teilweise in die Millionen", bestätigt Rainer Will, Geschäftsführer des Handelsverbandes. Ähnlich ist die Situation auf Konsumentenseite: Jeder Zweite schätzt die Gefahren im eCommerce als hoch ein. Für Online-Shopper zählt Sicherheit mittlerweile zu den wichtigsten Kaufkriterien.

"Der eCommerce-Boom ist auch den Kriminellen nicht entgangen. Sie nutzen die vermeintlichen Schwachstellen im Bestellprozess von Webshops für ihre Machenschaften. Die missbräuchliche Verwendung real existierender Identitäten beim Kauf auf Rechnung stellt den Großteil der angezeigten Delikte im Jahr 2021 dar", so Manuel Scherscher, stellvertretender Direktor des Bundeskriminalamts und Leiter der Initiative „GEMEINSAM.SICHER in Österreich“.

Betrugsformen: Abstreiten des Erhalts der Ware und Angabe verfälschter Daten am häufigsten

Die Arten von Betrug, mit denen Onlinehändler konfrontiert werden, sind mannigfaltig. Zu den gängigsten Betrugsformen zählen aktuell der Retourenbetrug (48 Prozent), Bestellungen, die nicht bezahlt werden können (50 Prozent), die Angabe verfälschter Namens- oder Adressdaten (55 Prozent) und insbesondere das Abstreiten des Erhalts der Ware (63 Prozent).

Finanzielle Schäden durch Online-Betrug steigen rasant

Bezogen auf die Gesamtstatistik zeigt sich, dass die Schadenssumme der Betrugsfälle im Onlinehandel 2019 noch mehrheitlich (55 Prozent) unter 500 Euro lag. 2020 hat sich das Schadensausmaß signifikant erhöht: Nur noch ein Fünftel der Schadenssummen lag unter 500 Euro, in 30 Prozent der Fälle verloren die Handelsbetriebe hingegen zwischen 5.000 und 10.000 Euro. Auch der Anteil der Fälle mit einem Schaden von bis zu einer Million Euro ist von zwei auf 13 Prozent angewachsen.

"Die Händlerinnen und Händler haben in ihren Geschäftslokalen stets sicheres Shopping ermöglicht, gleiches gilt es auch für die ‚digitale Filiale‘ – den Webshop – zu gewährleisten. Die österreichische Sicherheitsstudie 2021 hat gezeigt, dass ein Drittel der heimischen Onlinehändler noch keine Betrugsvermeidungslösung im Einsatz hat. Hier besteht dringender Handlungsbedarf. Sicherheit zu geben, kostet deutlich weniger, als nichts zu tun. Nachdem auch ein Drittel aller heimischen Konsumentinnen und Konsumenten bereits negative Erfahrungen mit Cybercrime gemacht hat, muss der Handel größtmögliche Sicherheit im digitalen Raum gewährleisten, um Neukunden zu gewinnen und Stammkunden nicht zu verlieren", ist Rainer Will überzeugt.

Payment: Kreditkarte (88 Prozent) und PayPal (85 Prozent) bei heimischen Webshops am beliebtesten

Um das Betrugsrisiko zu reduzieren, kombinieren die heimischen Onlinehändler meist verschiedenste Schutzmaßnahmen – und verzichten dafür auch auf potenzielle Mehrumsätze. So setzen 55 Prozent der Befragten auf sichere Zahlungsmethoden und 29 Prozent auf eingeschränkte Lieferoptionen, etwa ausschließlich Inlandslieferungen. Die gängigste Zahlungsmethode im eCommerce ist die Kreditkarte, mit der in 88 Prozent der Webshops bezahlt werden kann. Auch PayPal wird laut Studie von 85 Prozent der Onlinehändler angeboten.

Gütesiegel: Trusted Shops, Österreichisches E-Commerce-Gütezeichen und Trustmark Austria am bekanntesten

Auch die Relevanz von eCommerce-Gütesiegeln wurde im Zuge der SICHERHEITSSTUDIE thematisiert. Die meistgenutzten Anbieter sind hierzulande das Trusted-Shops-Gütesiegel (35 Prozent), gefolgt vom Österreichischen E-Commerce-Gütezeichen (27 Prozent) und dem Siegel Trustmark Austria (23 Prozent) sowie dem Ecommerce Europe Trustmark (das alle Trustmark Austria-Träger zusätzlich kostenfrei erhalten) mit einem Nutzungsgrad von 13 Prozent.

Bei den Logistik- und Fulfillmentpartnern hat die Österreichische Post mit einer Nutzungsrate von 71 Prozent deutlich die Nase vorne. Auf den Plätzen 2 und 3 folgen DHL (31 Prozent) sowie DPD (30 Prozent). In puncto Identitätsprüfung liefern sich CRIF (37 Prozent) und der KSV (35 Prozent) ein Kopf-an-Kopf-Rennen um die Spitze. Auch Rang 3 liegt Arvato mit einer Nutzungsrate von 15 Prozent. Diese drei Anbieter führen auch das Beliebtheitsranking bei der Bonitätsprüfung im eCommerce an.

Consumer Check: 1/3 hat bereits negative Erfahrungen mit Schadsoftware gemacht

Neben der Unternehmensseite wurde für die SICHERHEITSSTUDIE 2021 auch die Konsumentenperspektive beleuchtet. In Kooperation mit Mindtake Research wurden hierfür 500 österreichische Verbraucher und Verbraucherinnen zu ihren Erfahrungen mit Cyberkriminalität befragt.

Top 5 Cybercrime-Arten aus Konsumentensicht:

  • Infizierung von Computern mit Schadsoftware, z.B. Viren, Trojaner (33 Prozent)
  • Datendiebstahl, Hacker-Angriffe, Phishing (15 Prozent)
  • Betrug bei Online-Transaktionen, z.B. Zahlung ohne Leistung (14 Prozent)
  • Identitätsdiebstahl (6 Prozent)
  • Digitale Erpressung, z.B. mittels Ransomware (6 Prozent)

Darüber hinaus gab fast ein Fünftel der Befragten (19 Prozent) an, bereits zumindest einmal Opfer eines Fake-Webshops geworden zu sein. Die überwiegende Mehrzahl der Konsumentinnen und Konsumenten schützt sich mit Virenschutz-Programmen (78 Prozent) gegen Cyberangriffe, 68 Prozent setzen auf regelmäßige Security Updates, 63 Prozent haben eine Firewall im Einsatz, 29 Prozent schränken die Zugriffsrechte für Dritte bewusst ein, immerhin 26 Prozent verschlüsseln ihren Daten und 7 Prozent nutzen Anonymisierungsdienste wie TOR.

Innenministerium setzt auf Ausbau der Präventionsmaßnahmen im Kampf gegen Cybercrime

"Als Innenminister liegt mir die Sicherheit der Menschen in Österreich am Herzen. Besonders in einer Zeit, in der Cybercrime-Delikte zunehmen, soll gesagt sein: Auch die Kriminalität im Internet ist eine Straftat, die nicht hingenommen wird. Daher werden wir den Kampf gegen Cybercrime noch stärker forcieren und den Fokus auf die Präventionsarbeit richten. Ich möchte mich beim Handelsverband und dem Bundeskriminalamt für die Umsetzung dieser wichtigen Studie zu einer sicheren Zukunft bedanken", sagt der Innenminister.

"GEMEINSAM.SICHER im Onlinehandel" soll Prävention stärken

Eines zeigt die SICHERHEITSSTUDIE 2021 deutlich: "Es ist aus Sicht der Polizei unumgänglich, ein besonderes Augenmerk auf den Faktor Sicherheit im Online-Handel zu werfen. Die Polizei forciert neben der Repression, der Verfolgung der Täter, verstärkt auch den präventiven Aspekt. Mit ‚GEMEINSAM.SICHER im Onlinehandel' haben das Bundeskriminalamt und der Handelsverband eine Plattform geschaffen, die es den heimischen Händlern ermöglicht, Sicherheitsaspekte bei der Etablierung ihres Webshops stets mitzudenken. Die Kooperation zwischen Polizei und Privatsektor stellt ein wesentliches Element dar, die Sicherheit im Onlinehandel zu verbessern", erklärt Manuel Scherscher das Ziel der Kooperation.

Hierfür wurde im Handelsverband das Ressort "Sicherheit im Handel" unter der Leitung von Robert Spevak, Abteilungsleiter Revison und Sicherheit bei METRO Österreich, eingerichtet.

"Wir bedanken uns bei Bundesminister Gerhard Karner, Manuel Scherscher und seinen Kolleginnen und Kollegen im Bundeskriminalamt für die langjährige, vertrauensvolle Zusammenarbeit und die Bereitschaft, den österreichischen Händlern das Thema Sicherheit im Onlinehandel noch intensiver zu vermitteln und gemeinsam Akzente zu setzen", sagt Rainer Will abschließend.

Über die "SICHERHEITSSTUDIE 2021"

Die zweite Ausgabe der SICHERHEITSSTUDIE wurde vom österreichischen Handelsverband in Kooperation mit dem Innenministerium und dem Bundeskriminalamt durchgeführt. 143 heimische Unternehmen aller Handelsbranchen und Größenordnungen (vom EPU bis zum Konzern) haben teilgenommen und den Online-Fragebogen vollständig und fristgerecht ausgefüllt. Der Erhebungszeitraum betrug acht Wochen, Studienende war der 9. November 2021.

Weitere Informationen zum Thema Cybercrime und Betrug im eCommerce sowie zum Schwerpunktthema Blackout-Vorsorge erhalten Sie beim SICHERHEITSGIPFEL 2022 am 24. Mai im Bundeskriminalamt. Mehr dazu hier https://www.handelsverband.at/events/handelszone/handelszone-sicherheitsgipfel-2022/.


Anradeln in Bad Radkersburg

Das Bundeskriminalamt und die Landespolizeidirektion Steiermark informierten am 9. April 2022 im Rahmen der Initiative „GEMEINSAM.SICHER in Österreich“ beim Rad-Opening „Anradeln in Bad Radkersburg“.


 

© LPD Steiermark

Das Rad-Opening „Anradeln in Bad Radkersburg“ am 09.04.2022 fiel zwar schlussendlich den Wetterkapriolen im April zum Opfer, doch das konnte die Initiative „GEMEINSAM.SICHER in Österreich“ vertreten durch das Bundeskriminalamt und die Landespolizeidirektion Steiermark nicht davon abhalten, das gegenseitige Verständnis unter den Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern zu fördern. Gerade hier setzt GEMEINSAM.SICHER in Österreich an, das Miteinander auf der Straße, sei es mit dem Auto, Fahrrad oder zu Fuß, zu fördern.

Trotz des unwirtlichen Wetters gelangen gute Gespräche mit unerschrockenen Radfahrerinnen und Radfahrern, mit besonderer Unterstützung der Fahrradpolizei aus Graz. Die anschließende Gesprächsrunde im Sicherheitszentrum von Bad Radkersburg zeigte, dass GEMEINSAM.SICHER in Österreich in den Bezirken Südoststeiermark und Hartberg-Fürstenfeld mit großem Engagement erfüllt ist. Besonderer Dank gilt den beiden Beamten der Landespolizeidirektion Steiermark für die ausgezeichnete Vorarbeit und Organisation, was auf ein sonniges „Anradeln 2023“ hoffen lässt.


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