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GEMEINSAM.SICHER aus der Krise


Corona-Maßnahmen

Informationen rund um aktuelle Corona-Maßnahmen

Die Corona-Pandemie hat die Gesellschaft verändert und vor große Herausforderungen gestellt. Das Gebot der Stunde lautet, GEMEINSAM.SICHER aus der Krise zu kommen.

Mit den ersten Lockerungen gehen wir mit großen Schritten auf die Normalität zu. Allerdings werfen die Öffnungsschritte auch viele Fragen auf. Hier finden Sie weiterführende Informationen zu den aktuell gültigen Corona-Maßnahmen.

Den Öffnungsschritten, die am 19. Mai 2021 für ganz Österreich in Kraft getreten sind, liegt ein ausgereiftes Sicherheitskonzept zugrunde.

Maßgeblich dabei ist die Definition von Personen, von denen ein geringes epidemiologisches Risiko ausgeht. Hier wird von den "drei G" gesprochen: „Geimpft, Getestet, Genesen“ (3-G-Regel).

Für geimpfte Personen gilt:

  • Die Erstimpfung gilt ab dem 22. Tag nach dem ersten Stich für drei Monate.
  • Der zweite Stich verlängert den Gültigkeitszeitraum um sechs auf insgesamt neun Monate ab dem ersten Stich.
  • Impfstoffe, bei denen nur eine Impfung vorgesehen ist (z.B. von Johnson & Johnson), gelten ab dem 22. Tag nach der Impfung für neun Monate ab dem Tag der Impfung.
  • Für bereits genesene Personen, die bisher einmal geimpft wurden, gilt die Impfung neun Monate lang ab dem Zeitpunkt der Impfung.

Für getestete Personen gilt:

  • PCR-Tests gelten 72 Stunden ab Probenahme.
  • Antigentests von einer befugten Stelle gelten 48 Stunden ab Probenahme.
  • Selbsttests, die in einem behördlichen Datenverarbeitungssystem der Länder erfasst werden, gelten 24 Stunden lang.
  • Point-of-Sale-Tests für das einmalige Betreten von Sportstätten, Betriebsstätten, Restaurants, Hotels oder einer Veranstaltung ergänzen das Angebot.

Für genesene Personen gilt:

  • Diese sind nach Ablauf der Infektion für sechs Monate von der Testpflicht befreit.
  • Als Nachweise gelten beispielsweise ein Absonderungsbescheid oder eine ärztliche Bestätigung über eine molekularbiologisch bestätigte Infektion.
  • Ein Nachweis über neutralisierende Antikörper zählt drei Monate ab dem Testzeitpunkt.

Weitere Informationen zu den aktuellen Maßnahmen finden Sie auf der Webseite des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz

Folder: CORONA-MAßNAHMEN


Sicherheit im öffentlichen Raum (Menschenansammlungen, allgemeine Tipps)

Die schrittweise Rückkehr zum gesellschaftlichen Zusammenleben nutzen immer mehr Kriminelle für ihre Machenschaften. Beachten Sie folgende Grundregeln, damit wir GEMEINSAM.SICHER aus der Krise kommen:

 
Beratend stehen Grätzlpolizistinnen und –polizisten den Menschen zur Seite.

Beratend stehen Grätzlpolizistinnen und –polizisten den Menschen zur Seite.
© BMI / G. Pachauer

  • Achten Sie auf Informationen offizieller Stellen.
  • Lassen Sie sich nicht durch Nachrichten verunsichern, die über soziale Netzwerke oder Messenger-Dienste verbreitet werden.
  • Nehmen Sie die aktuell geltenden Verordnungen ernst. Sie dienen Ihrer Sicherheit und dem Schutz anderer Menschen.
  • Fragen Sie bei offiziellen Stellen nach, wenn sich Personen als Mitarbeitende dieser ausgeben. Insbesondere, wenn Sie diese Personen zu kostenpflichtigen COVID-19-Tests auffordern.
  • Schützen Sie Ihre Daten im Internet und im realen Leben.
  • Geben Sie keine Informationen zu Ihren finanziellen Verhältnissen sowie andere sensible Daten preis.
  • Zögern Sie nicht, den Polizeinotruf 133 zu wählen oder die nächste Polizei-Dienststelle aufzusuchen.

Sicherheit bei Menschenansammlungen

Auf Grund der Lockerungsmaßnahmen befinden sich wieder viele Menschen in Einkaufsstraßen, Supermärkten und öffentlichen Verkehrsmitteln. Diesen Umstand nutzen unter anderem Taschendiebe aus.

Einfache Tipps, um sich selbst zu schützen:

  • Tragen Sie Geld, Kreditkarten und Papiere getrennt und in verschiedenen, verschlossenen Innentaschen möglichst dicht am Körper.
  • Bewahren Sie den Code Ihrer Bankomatkarte nicht gemeinsam mit Ihrer Karte auf.
  • Vermeiden Sie es, vor Fremden mit Ihren Wertsachen zu hantieren. Im Zweifelsfall legen Sie die Hand auf die Tasche mit den Wertsachen.
  • Seien Sie besonders achtsam, wenn Sie von Fremden bedrängt oder abgelenkt werden.
  • Verschließen Sie immer den Reißverschluss Ihrer Handtasche.

Sicher zu Hause

Gewalt in der Privatsphäre hat viele unterschiedliche Erscheinungsformen und ist keine Privatsache. Sie hat viele unterschiedliche Erscheinungsformen und kommt in allen Altersklassen sowie Bildungs- und Gesellschaftsschichten vor. Sie ist auch unabhängig von Nationalität, Religion oder Kultur.
Gerade wenn viele Menschen auf engem Raum über mehrere Tage zusammen sind, kann dies Aggressionen hervorrufen oder Aggressionspotenziale steigern. Die Polizei wird wie bisher jeder Verständigung von Gewalt in der Privatsphäre sofort nachgehen und die entsprechenden Maßnahmen zum Schutz der Opfer treffen. Sollten Sie Opfer von Gewalt in der Privatsphäre werden, beachten Sie folgendes:

 
Die Polizei geht jeder Verständigung von Gewalt in der Privatsphäre nach.

Die Polizei geht jeder Verständigung von Gewalt in der Privatsphäre nach.
© BMI / G. Pachauer

  • Nehmen Sie Ihr Mobiltelefon.
  • Suchen Sie einen sicheren Ort auf (versperrbarer Raum oder die Wohnung verlassen).
  • Wählen Sie unverzüglich den Polizeinotruf 133 oder Euronotruf 112:
    • Geben Sie zuerst Ihre genaue Adresse (Aufenthaltsort) an.
    • Machen Sie kurze Angaben über den Vorfall.
    • Gibt es verletzte Personen, wenn ja, wie viele?
    • Geben Sie Ihre Daten an.
  • Es gibt keine Rechtfertigung für Gewalt – die Verantwortung für Gewalt liegt immer beim Täter oder der Täterin.

Wichtige Kontakte

Hinschauen statt wegschauen!

Viele Straftaten werden von Zeuginnen bzw. Zeugen wahrgenommen. Auch wenn Sie nicht sicher sind, was passiert ist, oder glauben, dass Sie nichts Wichtiges gesehen haben: Jeder Hinweis, jede Beobachtung kann helfen und retten. Durch Ihre Informationen können Taten verhindert oder aufgeklärt werden.

 
Jeder Hinweis, jede Beobachtung kann helfen und retten.

Jeder Hinweis, jede Beobachtung kann helfen und retten.
© BMI / G. Pachauer

Weiterführende Informationen finden Sie unter Sicher zu Hause


Information und Desinformation – Richtiger Umgang mit Verschwörungstheorien.

Vor allem in Krisenzeiten oder bedrohlichen Situationen können durch allgemeine Verunsicherungen Verschwörungstheorien entstehen. Durch das Internet und Social Media werden diese innerhalb kurzer Zeit schnell verbreitet. Doch nicht alle sind harmlos und ungefährlich.

Folder zum Umgang mit Verschwörungstheorien

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